Spendenaufruf


Vorgeschichte:

Im Frühsommer 2013 bekam ich einen Anruf von Hr. Mad ( SVA). Er bat mich eine 40 jährige rumänische Dame und 6fache Mutter aus Rumänien in der Obdachlosenherberge aufzunehmen.


Florentina Tudor kam im Winter 12/13 nach Österreich um ein älteres demenzkrankes Ehepaar in Oberndorf (Bezirk Oberwart) zu pflegen. Nach wenigen Monaten bekam sie starke Schmerzen sodass sie ins KH Oberwart zur Untersuchung musste.

Es stellte sich heraus, dass sie Gebärmutterhalskrebs im fortgeschrittenen Stadium hatte.
 Austherapiert, geschockt über die Diagnose und völlig verzweifelt stand sie eines Tages vor meiner Tür.
 Schnell war klar, dass die Herberge der Pannonischen Tafel für eine schwerkranke Frau wie sie nicht der richtige Ort war. Kurzerhand richtete ich ihr mein Wohnzimmer als Schlafzimmer ein. In den nächsten Monaten folgten viele Krankenhausaufenthalte und auch einige wenige Besuche in ihrer Heimat um ihre Kinder zu sehen und mit dem Nötigsten zu versorgen. Ende November war klar, dass sie nicht mehr lange zu leben hätte.

Florentinas letzer Wunsch bevor sie sterben sollte war, noch einmal ihre Kinder sehen zu können.

Ich organisierte daraufhin den Transport nach Hause zu ihren Kindern.

Florentina verstarb im Beisein ihrer 13jährigen Tochter Elena am 9. Januar 2014

Ihre hinterbliebenen fünf Kinder wohnen zusammen mit ihrem schwer Alkohol und krebskranken (Speiseröhrenkrebs) Vater auf engstem Raum. 

1.jpg

In einem einzigen Zimmer schlafen alle Familienmitglieder. Der Vater ist kaum mehr im Stande aufzustehen und ist ein Pflegefall.
 Die älteste Tochter Ioana (22) wohnt 600 km weit weg, ist schwanger und finanziell selbst am Limit.

Die kleinste Tochter von Florentina, Georgina Miruna ist 7 Jahre alt und kam im September in die Volksschule. Elena ist 13 Jahre, Maria Yoana 17, George 19 und Dany 24.


Die Älteren Geschwister mussten die Schule abbrechen und nahmen Gelegenheitsjobs an, um die Familie zu erhalten.

Die Familie gehört zu den ärmsten Familien in der Stadt und erst durch Florentinas Pflegedienst in Österreich begann sich die Not der Familie zu lindern.

Zurzeit hat die Familie nur zur Verfügung was ich über die Pannonische Tafel bereitstellen kann.
Für Florentinas Begräbnis hat sich zum Glück ein anonymer Spender gefunden.

Die Kinder sind alle schwer geschockt, da sie nicht auf den Tod ihrer Mutter vorbereitet waren.

 

Aktuelle Situation:

Am 26. Februar 2014 bat mich der Vater für seine Kinder Sorge zu tragen. Seine Krankheit sei so weit fortgeschritten, dass die Ärzte meinen, er würde den Sommer nicht mehr erleben.


Er selbst hat lediglich eine Pension von 60 Euro, damit könne er die Kinder nicht ernähren. Es reicht nicht einmal für Medikamente.

Der Vater setzte ein Testament auf indem er festhielt, dass seine Kinder bei mir (Andrea Roschek) bleiben sollten.
 Inzwischen sind die Mädchen seit einigen Tagen in Österreich, haben ihr eigenes Zimmer und gehen in die Volksschule, die Hauptschule und besuchen einen Deutschkurs.

Die drei Kinder sind mir schon sehr ans Herz gewachsen und eine Trennung ist für uns alle nicht mehr vorstellbar.

Nach einem Meeting am 17. März 2014 in Oberpullendorf, mit dem Bezirkshauptmann, einem Abgeordneten für Fremdenrecht bezüglich Niederlassungsbewilligung und einer Dame vom Sozialamt und der Jugendwohlfahrt schaut es nun folgendermaßen aus:
 Das Pflegschaftsgericht in Rumänien muss entweder Maria Yoana (die zweitälteste Tochter, die im April 2014 volljährig wird) oder mir die Obsorge übertragen.

Damit die Kinder in Österreich bleiben dürfen und nicht in ein Heim nach Rumänien abgeschoben werden, muss die Obsorgeträgerin (also Maria oder ich) ein Sparbuch mit einer Einlage von 20.000 Euro als Sicherheit vorweisen können. Unsere Frist diese Auflage zu erfüllen endet mit 28. Juni 2014

 

Wir haben ein Spenden-Sparbuch für die verlangte finanzielle Sicherstellung eingerichtet:

Konto Nr.: 10006982101
IBAN: AT101200010006982101
BIC: BKAUATWW

Empfänger: „Sparbuch für Kinder“

 

Wir brauchen eure Hilfe!

Ich danke euch allen schon mal ganz herzlich im Voraus


Andrea Roschek

 

Familie ist überall dort, wo Menschen dauerhaft füreinander Verantwortung übernehmen, Sorge tragen und Zuwendung


Kinder.jpg


1891597 10202299565824186 842188163 o
© Pannonische Tafel                                                                                                                           +43 (0) 699 1100 5711